Stefan Hiene LogoStefan Hiene Logo
    StefanHiene
    • Audioquickies
    • Entbildung
    • Kryptogold
    • Goldesel
    • Kostenlos
    • Shop
    Stefan Hiene LogoStefan Hiene Logo
    StefanHiene
    Start
    AQ
    Anmelden
    Stefan Hiene LogoStefan Hiene Logo
    © 2026 Stefan Hiene
    ImpressumDatenschutzAGBKontaktKaffeeHilfe
    Alle Audioquickies
    11.9.2021AQ 1387
    »Oh Gott, da darf ich ja gar nicht mehr denken.«
    0:009:50
    Die Welt reagiert auf deinen Verstand und präsentiert ihn dir ausserhalb von dir. Bei solchen Zitaten bekommt der Verstand Angst und denkt sich: »Oh Gott, da darf ich ja gar nicht mehr denken.« und »Dann darf ich gar nicht mehr negative Sachen denken.« und »Oh Gott, wenn die in meinen Kopf kommen, dann muss ich sie sofort verdrängen.« Ganz so primitiv ist es nicht, das kannst du ja in deinem Leben selbst beobachten. Nicht alles, was du denkst, manifestiert sich und vor allem nicht sofort. Dieses Zitat soll keine Angst machen und nicht drohen oder dich gar antreiben, dass du endlich deinen Verstand änderst, damit sich deine Welt ändert und das möglichst schnell, sondern es erklärt einfach nur unser Leben. Und es beinhaltet eine sehr einfache Lösung. Eine Umkehr im doppelten Sinn. Du kehrst das Zitat auf eine Art und Weise um und das kann deine Umkehr sein, deine Rückkehr. Du kannst dich nämlich fragen, wie du auf die Welt da draußen reagierst. Und ich meine das nicht künstlich. Ich habe öfter den Eindruck, dass es Menschen künstlich versuchen, positiv zu reagieren, obwohl sie es gar nicht positiv finden — das bringt auch nichts. Und es gibt auch Menschen, die meinen, sie müssen jeden Frust rauslassen und den anderen erzählen, wie scheiße alles ist, das ist es auch nicht, sondern das ist wie eine neue Dimension, die du dir erschließen musst. Ich habe das in meinem Leben durch Experimente getan und mit Hilfe von absolut abgefahrenen Experimenten. Einen Teil davon teile ich gerade im Goldesel und das ist nur ein kleiner Auszug. Ich habe wirklich aus so vielem ein Experiment gemacht, wie ich auf die Welt da draußen reagiere beziehungsweise wie ich auch meine Reaktion verändern kann, dass ich mich überhaupt nicht mehr an alles erinnern kann. Das Meiste habe ich wahrscheinlich vergessen. Und erst wenn ich mich wieder intensiver mit einem bestimmten Thema auseinander setze, erinnere ich mich wieder daran, was ich eigentlich alles gemacht habe. Und ich habe nichts verändert oder experimentiert, damit sich etwas verändert, ich hatte wenige Erwartungen, sondern viel mehr Neugierde. Das heißt, ich war bereit zu experimentieren nur deshalb, weil es mich interessiert hat. Ist es möglich? Kann ich das? Also könnte ich, obwohl ich hundertprozentig überzeugt bin, dass ich viel zu wenig Geld habe, nur noch mit Scheinen zahlen und kein Kleingeld, kein Wechselgeld, keine Münzen mehr annehmen? Geht das? Nicht weil ich reich werden wollte, zumindest nicht mehr, so hätte ich das früher sehr wohl gemacht, um etwas zu verändern, sondern irgendwann nur noch, um zu schauen: »Geht das? Kann ich das?« Und viele von diesen Experimenten hielt ich für gewagt bis ziemlich bescheuert, unrentabel, aber ich habe ganz oft gemerkt, obwohl ich einiges für unmöglich oder nicht lange durchführbar gehalten habe und mein Verstand auch interveniert hat und gesagt hat, zum Beispiel mit dem Experiment ‘Mit Scheinen zahlen’: »Das kannst du dir nicht lang leisten.«, merke ich, ich kann es mir nicht nur bis heute sehr lang schon leisten, sondern ich kann mir immer mehr leisten. Bestimmte Ergebnisse, wenn man so will, kommen eben erst mit häufiger Übung. Und wenn du dieses Zitat auf diese Art und Weise umdrehst und du dadurch nicht mehr mit deinem Verstand auf die Welt reagierst, sondern man könnte sagen, verrückt auf die Welt reagierst, aber nur aus deiner heutigen Sicht, reagiert auch die Welt anders auf dich. Die Welt merkt, wenn du ihr nicht mehr durch deinen Verstand begegnest und dann präsentiert sie dir außerhalb von dir das, was auch in dir ist. Denn mit der Zeit wirst du durch diese Experimente gelassener. Du merkst, dass so viel mehr möglich ist, als du dir vorstellen konntest. Und das meine ich nicht in dem Sinn, das nach dem olympischen Motto »Höher, Schneller, Weiter« oder irgendwie sowas, sondern ganz einfach, ganz simpel. Das, was du dir jetzt gerade nicht vorstellen kannst, was du aktuell für ausgeschlossen hältst, nicht weil es so schwierig ist oder kompliziert oder so viel Übung bräuchte, sondern einfach nur weil du denkst: »Wah, das geht nicht. Kann ich mir nicht vorstellen.« und »Wozu sollte ich das machen?« Genau das geht. Sehr einfach sogar. Die Welt reagiert also nicht nur auf deinen Verstand, den sie dir außerhalb von dir präsentiert, sondern auch auf deine Offenheit und Experimentierfreude. Und die kannst du fördern, die kannst du in dir wecken oder auch von anderen wecken lassen.