Friede ist ein Inside-Job! Jedem Krieg geht ein Inside Job voraus und jedem Frieden auch. Der Inside-Job, der dem Krieg vorausgeht, ist die Beeinflussung der Bevölkerung, um ihre Zustimmung für den Krieg zu gewinnen, um sie auf die Seite des Krieges zu ziehen. Das würde für Frieden auch funktionieren, wird aber noch nicht so oft gemacht. Und dieser Inside-Job bleibt deshalb jedem Einzelnen überlassen und jeder Einzelne kann das auch tun und jedem Einzelnen ist es auch möglich. Der Vorteil dabei ist, dass du auf niemanden angewiesen bist. Das heißt, du brauchst keine Erlaubnis, du brauchst keinen Startschuss, du brauchst keine Genehmigung und du brauchst niemanden, der mitmacht, denn das kann niemand für dich tun. Selbst wenn es Millionen tun oder sogar Milliarden, kommst du nicht darum herum, es auch für dich zu tun, falls du dir Frieden wünschst. Du kannst dich also auch auf niemanden verlassen und du kannst die Aufgabe, in dir für Frieden zu sorgen, auch an niemanden abgeben. Niemand kann dir das abnehmen, niemand wird das für dich erledigen. Es ist auch vollkommen egal, ob du jemanden gewählt hast als deinen Vertreter oder ob du deine Stimme abgegeben hast oder behalten, das ist alles vollkommen irrelevant. Denn dein Friede ist und bleibt ein Inside-Job, den kann niemand für dich machen. Selbst wenn dir jemand anbieten würde, dass er dir dabei behilflich ist, musst du es am Ende trotzdem selbst tun. Menschen können dich selbstverständlich inspirieren, du kannst dich inspirieren lassen und du kannst dir auch Hilfe suchen. Es gibt Menschen, die können auf diesem Weg begleiten und dadurch auch tatsächlich helfen. Aber nur soweit, wie du bereit bist, es selbst zu tun. Die Bereitschaft muss da sein oder zumindest eine Anziehung, ein Interesse. Diese Bereitschaft und dieses Interesse ist bereits die erste und wesentliche Öffnung. Sonst könntest du dich gar nicht dafür interessieren. Und diese erste Öffnung leitet dich, wenn du aufmerksam genug fühlst und wenn du bereit bist, deinen Verstand zu ignorieren, der dir sagt, dass das ein sehr gefährlicher Weg ist. Das Ergebnis dieses Weges ist kein künstlicher Frieden. Kein Frieden durch Ignorieren und Verdrängen, sondern echter Frieden durch deine Bereitschaft, alles zu fühlen.