Das Problem ist nicht, dass wir finanziell ungebildet sind. Das Problem ist, dass wir dabei auch noch Angst haben. Wissen und Fähigkeiten kann man sich mit Begeisterung leicht aneignen. Furchtlosigkeit nicht, denn die Angst ist in deinem Körper abgespeichert. Und wir haben nicht nur keine Ahnung, wie unser Geldsystem funktioniert, sondern auch noch Angst, unser Geld zu verlieren. Deshalb sind wir nicht experimentierfreudig, deshalb fallen wir auf plumpe Versprechen herein und deshalb sind wir in der Geldsituation, in der wir sind. Den ersten Teil haben mittlerweile einige erkannt, deshalb gibt es eine ganze Menge Youtube-Kanäle, die sich damit beschäftigen, Wissen zum finanziellen System, Wissen über Kryptowährungen und was es sonst noch alles gibt, über Aktien und so weiter zu teilen und zu verbreiten. Was bisher noch den Wenigsten aufgefallen ist, ist, dass sich das Wissen niemals durchsetzt beziehungsweise nur bei einem verschwindend geringen Bruchteil der Menschen und das hat einen ganz einfachen Grund: Wissen allein reicht nicht aus. Du musst dir alle deine Geldprogramme anschauen. Dazu musst du bereit sein und du musst bereit sein, alle Gefühle zu fühlen, die im Zusammenhang mit Geldexperimenten in dir auftauchen. Wenn du dazu nicht bereit bist, kannst du dir jeden Onlinekurs, jedes Video und alles Wissen, jedes Buch zum Thema Finanzen, Geldsystem, alternative Systeme und so weiter reinziehen, es wird sich nichts verändern. Du wirst weiterhin Angst haben, sobald du auch nur die geringste Menge Geld investierst oder mit der geringsten Menge Geld experimentierst. Und du wirst selbst als reicher Mensch, als sehr wohlhabender Mensch nicht glücklich sein und nach immer mehr streben. Das ist ein Aspekt, den viele Menschen, die sich selbst für nicht vermögend oder sogar für arm halten, überhaupt nicht auf dem Radar haben, aber es stimmt einfach nicht, dass reiche Menschen automatisch glücklich sind. Nicht nur, dass es nicht stimmt, sondern in den meisten Fällen ist es nicht so. Die Menschen, die sich arm fühlen, denken das nur. Sie denken, wenn ich reich wäre, dann wäre ich glücklich. Und wenn ihnen reiche Menschen von ihren Problemen erzählen, dann sagen sie: »Deine Probleme möchte ich haben.« Sie verstehen nicht, dass sich diese Probleme, von denen die Reichen berichten, für die Reichen genauso real anfühlen wie ihre Probleme mit wenig Geld. Es hat also keinen Wert, unseren finanziellen Analphabetismus aus dem Weg zu räumen durch Wissen. Wir müssen unsere Geldprogramme anschauen und dazu müssen wir extreme Experimente machen. Experimente, die unserem Verstand überhaupt nicht gefallen und zwar weder den Armen, noch den Reichen. Wir müssen beginnen, mit Geld und unseren Emotionen im Zusammenhang mit Geld zu spielen. Ich glaube, es war der Milliardär Friedrich Krupp, der auf die Frage, wovor er am meisten Angst hätte, geantwortet hat, arm zu sterben. Diese Ängste müssen wir herausfordern. Das bedeutet nicht, dass du deshalb unbedingt arm sein oder arm werden musst oder dass du alles weggeben musst, aber eine Phase in deinem Leben, in dem es tatsächlich so ist, dass du nichts hast, kann extrem heilsam sein. Allerdings nur dann, wenn du diese Phase auch wirklich als Realitätscheck nutzt, indem du genau nachschaust, ob deine Befürchtungen, deine Ängste, die du hattest, eingetreten sind. In dieser Phase musst du ganz besonders bereit sein, alle deine Gefühle im Körper zu fühlen, statt darüber nachzudenken und in illusorische Welten abzutauchen. Wenn du Lust hast, mache ich das ab ersten August ganz praktisch mit dir bei meinem Online-Kurs Goldesel. Dieser Kurs hat nichts mit den Kursen zu tun, die dir sonst angepriesen werden, wie du finanzielle Freiheit durch Reichtum erreichst — was nicht möglich ist, sonst dürfte es keinen einzigen unglücklichen reichen Menschen geben. Dieser Kurs hat damit zu tun, dass du echte finanzielle Freiheit erreichst. Und echte finanzielle Freiheit ist die Freiheit von Gedanken an deine Finanzen — unabhängig davon, wieviel Geld du hast.