Verlag oder Selbstverlag, das ist hier die Frage

Teil 1

Guten Morgen Geliebte,

kaum hatte ich das hier auf Facebook gepostet …

“Da sich in den letzten Tagen jemand von der #aufwachmedizin abgemeldet hat, dem meine Buchwerbung zu viel war, mache ich gleich noch … ein bißchen Buchwerbung: https://stefanhiene.de/49wunder
Ich freu mich so sehr, dass sich 49 Wunder jetzt schon in der zweiten Woche konstant in den Top 10 in der Kategorie “Selbsterkenntnis” hält. Was für eine passende Kategorie und was für ein großartiger Erfolg für ein unbeschriebenes Blatt, das kein Verlag wollte.
Ich liebe diese Rolle als Underdog. Ich liebe es, wenn ich unterschätzt werde. Ich glaube, ich bin einfach der Typ, den man leicht unterschätzt, weil man ihn gerne und leicht in eine Schublade packt. Ich mag das und ich wähle es mehr als jemals zuvor. Es ist die mir zugedachte Rolle. Ich liebe sie.
Mögen sie mich noch lange unterschätzen, damit es sie anschließend umso fulminanter erhebt durch das, was sie bisher ignoriert haben.”

… hat einer der größten Verlage der Welt bei mir angefragt, ob ich mein nächstes Buchprojekt gemeinsam mit ihnen machen will?

Geliebtes Leben, du bist eines der verrücktesten!

Ich war so sehr im Frieden damit, dass ich der Underdog bin, der Rebell, der niemals Mainstream wird … dass es jetzt Mainstream werden kann.

Wenn Individualität Mainstream wird, sind wir auf dem besten aller Wege.

Und nein, ich werde weder abheben, noch mich verkaufen. Genau genommen ist es mir vollkommen egal, was aus dieser Anfrage wird. Die Anfrage selbst ist bereits der Ritterschlag. Mehr brauch ich gar nicht.

Teil 2:

Guten Morgen Geliebte,

am Freitag hatte ich gemeinsam mit Claudia und Pia einen Termin beim größten Verlag der Welt.

Ich dachte, dass ich viel von der Verlagswelt lernen will und kann.

Stattdessen habe ich viel mehr über mich und den Erfolg von 49 Wundern gelernt.

Als mich die lieben Verlagsmenschen nach meinem Erfolgsgeheimnis fragten, war ich erstaunt und hatte keine Antwort parat.

Ich fragte sie, was denn so besonders sei an meinem Erfolg?

Ich dachte bisher

“Na ja, wir sind halt mit 49 Wunder in einer Sub-Sub-Kategorie bei Amazon ganz gut im Rennen.”

Und so sieht diese Einschätzung meinerseits aus der Sicht des führenden spirituellen Verlags in Deutschland aus:

  • Maximal 1% der Selbstverleger schaffen, was wir geschafft haben.
  • 27 echte 5 Sterne Rezensionen sind höchst selten.
  • Die Gestaltung von Mascha ist außergewöhnlich geschmackvoll.
  • Platz 3.000 bei Amazon ist bereits ungewöhnlich gut für ein selbst verlegtes Buch und wir waren ja auch schon in den Top 500.
  • Das Ganze auch noch mit einem Buch, das doppelt bis dreifach so viel kostet als die anderen Bücher um uns herum, setzt dem nur noch die Krone auf.

Das Beste kommt zum Schluss:

Der Verlag lädt jedes Jahr nur 15-20 Autoren zu einem Gespräch ein und veröffentlicht nur 7 Bücher pro Halbjahr und mein nächstes Buch soll eines davon sein.

Ich freue mich, dass ich Anja, Pascal und Ulrich kennenlernen durfte.

Durch sie habe ich mein Erfolgsgeheimnis erkannt:

DU!

Du hast mich gefunden.
Du liest meine Aufwachmedizin.
Du genießt meine Texte.
Du hörst meine Interviews und unseren Podcast.
Du bist berührt davon.
Du machst die Gruppe “Deine Schöpfung” zu etwas unglaublich Besonderem.
Du hast mein Buch gekauft.
Du beginnst, Dinge in deinem Leben zu verändern.
Du merkst, dass 49 Wunder keine Theorie sind.
Du schreibst geniale Rezensionen.
Du bist so präsent und so verbunden, dass mich Profis fragen, wie ich das schaffe?

Ich alleine hätte das nie geschafft.

Mein gesamter Erfolg liegt im DU und mein Geheimnis ist gar keines!
Es ist das Geheimnis vom DU.
Es ist das Geheimnis von denen, die sich auf mich einlassen und es ist das Geheimnis von denen, die sich auf das einlassen, was ich zu geben habe.
Das kann ich niemals machen oder steuern.
Es kann nur sein, dass es geschehen darf.
Das ist das Gesetz der Resonanz:
Einlassen oder nicht.
So einfach!

Und ja, manchmal tut es weh und es scheint so, als würde ich Schmerzen auslösen.

Die Wahrheit tut immer weh, weil wir bisher von ihr getrennt waren und in der Zwischenzeit etwas anderes gelebt und geliebt haben, was nicht die Wahrheit ist.

Pia hat zu unserem Ausflug in die Verlagswelt so schön geschrieben:

“nicht jeder bekommt in seinem leben einen seiner größten wünsche erfüllt … ich schon! am freitag durfte ich die heiligen hallen eines der größten verlagshäuser überhaupt betreten. als bekennende vielleserin war es schon immer ein großer, heimlicher wunsch von mir, einmal einen verlag von innen zu sehen!
fazit: es sind auch nur menschen in auch nur büroräumen – aber es sind sehr nette menschen in einem wunderschönen gebäude mit großartiger energie. ich hab mich pudelwohl gefühlt!”

Und da sich auch Claudia wohl gefühlt und Pia sogar geredet hat, habe ich mich entschieden “Ja!” zu sagen.

Ich verrate dir in diesem Zusammenhang liebend gerne ein weiteres Erfolgsgeheimnis:

Ich habe mich bereits während dem Treffen für den Verlag entschieden und noch am selben Tag zugesagt und zwar bedingungslos, weil ich mich verliebt habe.

Entscheidungen, die klar sind, bedürfen keiner Nacht, um darüber zu schlafen.

Ich will keine Vertragsverhandlungen. Sie wissen das schon und sie kennen meine Entscheidung bereits. Zumindest spätestens jetzt, denn sie lesen hier mit, falls sie dazu kommen.

Ich gebe ihnen mein neues Buch bedingungslos, weil ich ihnen bedingungslos vertraue. Ich fühle mich wohl bei ihnen. Ich duze sie. Ich habe sie zum Abschied umarmt und ich liebe sie.

Vielleicht denkst du, dass das naiv und gutgläubig ist:

Naivität ist deine kindliche Göttlichkeit

Naivität und aufbrechende Schmerzstrukturen

Ja, es kann sein, dass ich damit auf die Schnauze falle. Aber ich will nicht “ausgewogen” sein und mein Kamel anbinden. (“Vertraue auf Gott, aber binde dein Kamel an.” Mohammed)

Ich vertraue bedingungslos. Und wenn ich anschließend enttäuscht bin, habe ich trotzdem etwas in mir genährt, was dadurch stärker und nicht schwächer wurde:

Meine Intuition, mein internes Navigationssystem.

Ich gehe also so oder so gestärkt daraus hervor.

Deiner Freude zu folgen darf auch bedeuten, ins Unheil zu gehen!

Und ich habe anschließend nicht gelernt, dass ich nie wieder bedingungslos gebe, sondern ich habe die Leichtigkeit erfahren, wie einfach es ist, bedingungslos zu geben und kann es dann jederzeit liebend gerne wieder tun.

Vor kurzem hat mir jemand geschrieben, dass ich mein Buch “bei einem akzeptablen Buchversand” (statt bei Amazon) verkaufen soll. Dort gäbe es dann nicht den ganzen Ego-Scheiß wie Ranglisten und 5 Sterne-Bewertungen.

Ich bin auch kein großer Fan der Arbeitsbedingungen bei Amazon, aber ohne Amazon wäre 49 Wunder nicht entstanden. Also bin ich Amazon als allererstes erst einmal dankbar – auch für die Ranglisten und die 5 Sterne-Bewertungen und “den ganzen Ego-Scheiß”.

Unglückliche Mitarbeiter sind kein Amazon-Phänomen und ich bezweifel stark, dass alle Buchhandlungsmitarbeiter einfach nur glücklich sind. Amazon hat uns überhaupt erst die Möglichkeit gegeben, von einem renommierten Verlag angesprochen zu werden und im nächsten Jahr dann auch mit dem neuen Buch in den Buchhandlungen zu sein. So gesehen ist Amazon für mich der Weg zur Unterstützung des Buchhandels und ich gehe gerne zu Lesungen dorthin, damit auch deren Mitarbeiter glücklich werden können.

Ich lebe, wofür und worüber ich schreibe, damit ich nicht im Mittelmaß untergehe. Genauso messe ich alle Menschen, die mir begegnen, an ihren Handlungen. Auch jene, die sich bei mir über das “böse Amazon” beschwert haben. Entsprechend werde ich sehen, ob sie nur schön reden und schreiben oder auch schön handeln und bin gespannt, ob sie bestellen, wenn es das Hardcover im Verlauf des Februars bei mir im Shop zu bestellen gibt.

Wir werden 49 Wunder nämlich als Hardcover im Selbstverlag weitermachen. Für das nächste Buch gibt es dann einen richtig großen Partner.

Teil 3:

heute habe ich ein Doppelzitat für dich samt einem aktuellen Beispiel aus meinem Leben, um dir ganz klar zu verdeutlichen:

Es ist so genial, was passiert, wenn du deinen Gefühlen folgst!

Wie berichtet, habe ich dem Verlag bedingungslos zugesagt, weil mein Gefühl “Ja, ich will.” gesagt hat.

Nach ein paar Tagen habe ich eine Rückmeldung bekommen:

Sie finden meine Texte toll, aber zu blogartig und sie würden gerne ein Buch im Fließtext mit mehr Hinwendung zum Leser mit mir herausbringen.

Da musste ich sie enttäuschen. Denn es gibt neben dem “Du” noch einen zweiten Erfolgsfaktor meines Schreibens:

Ich habe mich nie einem fiktiven Leser zugewandt. Selbst dann nicht, wenn ich dich mit “Du” angeschrieben habe. Ich hab mich immer nur mir selbst zugewandt.

Ich wiederhole mich an dieser Stelle liebend gerne:

Ich hatte in Deutsch meistens eine 4 … und jetzt will auch der Verlag meine Texte nach seinem Geschmack “verbessern”.

Würde ich versuchen, es dem Verlag recht zu machen, würde ich gnadenlos scheitern. Und zwar schon während des Versuchs. Selbst dann, wenn ich alle Blockaden in mir rational überwinden würde, wäre das Buch anschließend kein Erfolg.

Ich habe solche Menschen, die sich selbst treu bleiben und sich für einen großen Auftraggeber oder einen großen Markt nicht verbiegen, früher immer für vollkommen bescheuert gehalten.

Wie sehr ich mich doch geirrt habe.

Die scheinbar Irren sind die geistig Gesunden.

Meine Selbsttreue und meine Orientierung an meinen Gefühlen ist alles andere als bescheuert. Es mag nach außen stur oder unangepasst erscheinen. Tatsächlich vermeide ich einfach aus Erfahrung den Schmerz, den mir das unauthentische Schreiben bescheren würde und den Schmerz, dass es auch danach nicht erfolgreich wäre.

So viel fühl ich bereits jetzt!

Es ist so einfach und doch tun sich die meisten Menschen unendlich schwer. Wenn man einmal damit angefangen hat, kann man gar nicht mehr aufhören.

Ich bin in vielen Situationen schon richtig süchtig danach, meinen Gefühlen zu folgen und es ist ein grandioses Spiel.

Ich bin ein Erfahrungsjunky und ich wünsche mir noch viele weitere Möglichkeiten, meinen Gefühlen so radikal zu folgen.

Deshalb bin ich jetzt auch nicht enttäuscht. Ich bin nämlich nicht einer Hoffnung gefolgt, als ich dem Verlag zugesagt habe, sondern meinem Gefühl. Und mein Gefühl hat immer Recht – ganz egal, ob es anschließend funktioniert oder nicht.

Ich werde also auch mein nächstes Buch ganz genau in dem Stil herausbringen, in dem ich schreibe.

Und dann werde ich mein “Schulbuch” herausbringen, das ich für Schüler, Eltern und Lehrer schreibe und bei dem der Verlag befürchtet, dass die Buchhändler kein Regal dafür haben, weil es die Rubrik “Ratgeber für Jugendliche” nicht gibt.

Ich weiß aber schon seit zwei Jahren, dass es dafür bei jedem Buchhändler ein Regal gibt.

Es ist das Regal, auf dem “Bestseller” steht.

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