Ich kann mir nur Frieden wünschen, wenn ich mit etwas im Krieg bin.

Ich kann mir nur Frieden wünschen, wenn ich mit etwas im Krieg bin.

Wenn ich ein Zitat wählen müsste, das meine gesamte bisherige Reise zusammenfasst, dann ist es die heutige #aufwachmedizin.

Nichts hat mein Leben so sehr verändert wie die Erkenntnis, dass ich mir nur dann Frieden wünsche, wenn ich mit etwas im Krieg bin.

Mit der Realität (=dein Leben, wie es sich momentan für dich offenbart) nicht mehr zu kämpfen, ist für viele eine unvorstellbare Sache.

Für mich hat es sich irgendwann einfach so ergeben. Erst wurde der Krieg subtiler und mit der Zeit lebte ich immer mehr im Frieden. Das ist für mich gar keine sehr tiefe Erfahrung, sondern eher die Normalität.

Ich kämpfe nicht mehr.

Ich habe schon vor langer Zeit kapituliert.

Und falls ich es mal vergesse, darf ich mich wieder daran erinnern.

Der erste Vorwurf, den du von denjenigen bekommst, die sich das nicht vorstellen können, ihren inneren Krieg zu beenden:

“Dir ist ja alles gleichgültig.” oder “Du bist nicht empathisch.”

Oh, doch … ich bin empathischer als je zuvor. Aber ich kämpfe nicht mehr mit der Realität.

Kampf hat nämlich rein gar nichts mit Empathie zu tun und bringt dir niemals den erwünschten Frieden.

Und ja, es ist alles gleich gültig. Natürlich auch dein Kampf.

Ob er notwendig und hilfreich ist, steht auf einem ganz anderen Blatt Papier!

Mein Kampf war mein Leben lang nur notwendig, damit ich irgendwann erkennen konnte, dass er nicht notwendig ist.

So gesehen war mein Kampf also sehr wohl für etwas gut!

Wir haben ja die lustige Eigenschaft mit allem möglichen zu kämpfen:

Grundsätzlich sind wir erst einmal im Widerstand mit dem Leben, so wie es jetzt gerade für uns ist. Wir kämpfen mit unserem Umfeld, mit unserer Familie, mit unseren Freunden und natürlich mit unserer Arbeit und unseren Kollegen und ganz generell mit dem, was wir aus unserer Sicht erreicht bzw. nicht erreicht haben.

Wenn uns das noch nicht zur Unzufriedenheit und zum Unfrieden genügt, dann helfen uns die Medien liebend gerne dabei, uns ein schlechtes Gewissen zu machen und ganz generell einfach mal den Teufel an die Wand zu malen und uns zu erklären, dass es überall ganz ganz schlimm aussieht.

Dann machst du dein Fenster auf und hörst gar nicht mehr, dass die Vögel zwitschern, siehst nicht mehr, dass die Sonne scheint und dass deine Kinder fröhlich im Schwimmbecken planschen oder mit dem Gartenschlauch spielen.

Wir sind Weltmeister!

Und zwar im “Krieg mit uns selbst und allen anderen führen”.

Um Krieg mit dir und allen anderen zu führen, brauchst du nicht handgreiflich werden oder gar zur Waffe greifen. Es genügt der Krieg, der Streit mit deinem Leben.

Jeder Gedanke “Es sollte nicht so sein, wie es jetzt gerade ist.” ist ein Streit und damit Krieg mit dem Leben.

Gleichgültigkeit ist etwas anderes:

Gleichgültig kannst du nämlich nur tun … du tust, als ob es dir gleichgültig wäre, obwohl es dich tatsächlich berührt. Wenn es dir egal ist, nimmst du es gar nicht wahr.

Wenn du deinen inneren Krieg beendest, berührt es dich tatsächlich nicht mehr bzw. immer subtiler und anders als du es dir jemals vorstellen hättest können.

Ich war mir zum Beispiel bis vor einigen Jahren zu 100% sicher, dass ich aufgrund der Chemtrails nicht mehr glücklich werden kann. Da hab ich mich mal ganz grob verschätzt.

Du kannst dir jedes angebliche Problem dieser Welt zu eigen machen.

Oder du kannst einfach mal in Frieden und Freude leben.

Viele verwechseln das und behaupten dann, dass man dann kein “Problembewusstsein” mehr hat.

Tatsächlich beteiligst du dich einfach nicht mehr an der Problematisierung des Lebens.

In diesem Zustand bist du das erste Mal in deinem Leben wirklich wirksam, weil deine Hilfe nicht deinem eigenen Leid entspringt.

Bitte vergiss auch endlich das Manifestieren, wie man es dir beibringen möchte. Du versuchst nach wie vor aus dem Widerstand zur aktuellen Situation (=Krieg) heraus zu manifestieren. Das kann niemals wirklich funktionieren.

Manifestation funktioniert so viel einfacher:

Komm in Frieden mit dem, wie es jetzt gerade ist.

Mach mehr von dem, was dir Freude macht.

Mach das für andere, was du dir wünschst, dass andere für dich tun.

Dein Krieg mit dem Leben wirft viele Fragen auf:

Was soll ich jetzt machen?

Welche Strategie könnte mir helfen?

Wie hole ich das Beste für mich raus?

Was muss ich verändern, damit es mir gut geht?

Immer wenn du Fragen hast, lebst du nicht in der Wahrheit.

Wenn du in der Wahrheit lebst, gibt es keine Fragen mehr.

Du kannst auch mit Krieg im Frieden sein und damit der Frieden sein, der mit dir hier auf diese Welt gekommen ist.

Beende den Krieg in dir.

Kapituliere!

… dann bist du das erste Mal in deinem Leben wirklich wirksam.

Inspiriert? Teile deine Inspiration mit der Welt …

8 Kommentare, sei der nächste!

  1. DANKE DANKE <3 lieber Stefan,
    deine Aufwachmedizin berührt mich zu-tiefst, immer wieder auf`s Neue. Viele, so auch diese, lese ich unter Tränen, Tränen der Be-rührt-heit, die mein inneres Wissen bestätigen und an die Oberfläche bringen. Deine Texte inspirieren mich dermaßen, dass mir "das Leben", also Ich Selbst, immer klarer und klarer in den Vordergrund tritt. Ich weiß schon lange, dass alles in mir liegt, aber durch deine Texte wird mir die Bewusstheit wirklich erst bewusst.
    Ich kann nur sagen: Herz-lich(s)ten Dank
    Alles Liebe für Dich und
    ich liebe dich <3

    Herzens-Grüße
    Hildegard

  2. Vielen Dank, so gut was du schreibst. Ich hatte gestern so einen unangenehmen Tag und lag abends im Bett und habe versucht anzunehmen, dass Tage auch unangenehm sein dürfen, selbst wenn es der Tag vor meinem Geburtstag ist. Und auch die Erwartung loszulassen, dass der Geburtstag gut sein muss. Er wird halt so wie er wird und alles ist ok. Mit den Chemtrails das fällt mir noch etwas schwerer, da ist noch ein Gefühl von ausgeliefert sein.
    Beste Grüße

  3. “Wir haben ja die lustige Eigenschaft mit allem möglichen zu kämpfen”. Toll, wie du das so liebevoll und leicht beschreibst.

    Sadhguru sagte in einer seiner Konferenzen “Wenn der Mensch Hunger hat, hat er ein Problem. Wenn er satt ist, hat er hunderte Probleme.” Dabei lacht auch er sehr liebevoll und amüsiert über das menschliche Treiben.

    Ich liebe auch Osho. In seinem Buch “Liebe, Freiheit, Alleinsein”, das ich allen nur wärmstens empfehlen kann, beschreibt er den Menschen auf eine so zutreffende und dadurch auch radikale Weise mit Sätzen wie “Der Ursprung allen Elends der Welt ist die Ehe.”, das ich mir beim Lesen ein verschmitztes Grinsen nicht verkneifen kann. Denn auch in vielen Ehen oder Beziehungen herrscht Krieg.

    Wenn man sich mal zurücklehnt, merkt man, wie viel Humor in den unangenehmen Situationen und Alltags-Kriegen steckt. Wie oft lacht man über einen Streit mit dem Partner, wenn man ihn einer Freundin erzählt und merkt, wie “dämlich” er war.

    Ich denke, auch eine humorvolle und entspannte Haltung kann uns helfen, mehr Frieden in uns zu verbreiten und somit in die Welt zu tragen.

    Ein schöner Artikel, Stefan! Ein bereichernder Blog 🙂
    Ein kleiner Schritt für Stefan Hiene, ein großer Schritt für die Menschheit!

    PS: Du schreibst, dass du dir bis 2030 eine deprogrammierte Gesellschaft wünschst. Wie kann ich meinen Beitrag leisten und mich dir anschließen? Gibt es da Möglichkeiten?

    Für meinen Teil habe ich einen eigenen Blog erstellt, um Menschen mit derselben Botschaft wie du zu erreichen und aufzuwecken. Doch im Alleingang macht es a) nicht so viel Spaß und ist b) nicht so wirksam wie in Zusammenarbeit mit anderen. Also falls es eine Möglchkeit gibt, sag einfach Bescheid. Ansonsten kreuzen sich unsere Wege vielleicht später einmal 🙂

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