Das größte vorstellbare Experiment: Sterben um zu leben.

Vor einiger Zeit habe ich etwas getan, das ich bis dahin für unmöglich gehalten hatte:

Ich habe mein Leben für die Wahrheit riskiert.

Ich konnte kaum glauben, dass ich das mache!

Und ich war immer wieder kurz davor aufzugeben.

Ich hätte weglaufen können.

Ich hatte genügend Zeit dafür.

Ich hatte Freunde, die mir helfen konnten und die mich retten wollten.

Doch ich habe abgelehnt.

Ich war bereit, die Schmerzen auszuhalten.

Ich war bereit zu sterben.

Trotzdem wehrte sich noch etwas in mir.

Ich konnte und ich wollte nicht loslassen.

Irgendwann wurde der Kampf gegen das, was ist, zu mühevoll und ich ließ los.

In diesem Moment realisierte ich, dass ich gar nicht sterben kann.

Ich fühlte keine Schmerzen mehr.

Ich löste mich von meinem Körper.

Und tauchte ein in die Ewigkeit.

Ich dehnte mich aus und war die Unendlichkeit.

Ich war nicht im zeitlichen Sinn ewig und nicht im räumlichen Sinn unendlich.

Ich war alles, was existiert.

Und dann betrachtete ich mich und sah, wie ich am Kreuz hing.

Währenddessen sah ich Menschen, die mich anspuckten und mich anschrien:

“Wo ist dein Gott, jetzt, wo du ihn brauchst?”

Ich musste laut lachen, so grotesk war dieses Bild.

Außerhalb von mir konnte es keinen Gott geben, der mir helfen kann.

Ich war bereits in und bei Gott.

Niemand musste mir mehr helfen.

An diesem Punkt hatte ich die Wahl, mich weiter zu entfernen oder in meinen Körper zurückzugehen.

Ich entschied mich, zurück in meinen Körper zu gehen.

Du fragst dich, warum ich dieses krasse Experiment gemacht habe?

Es war mein Geschenk an mich und an die Menschheit.

Ich wollte uns wieder an die Wahrheit erinnern.

Die Wahrheit ist, dass es keine Sünde gibt, die verziehen werden muss, weil nichts außerhalb von Gott stattfindet.

Ich habe damit nicht die Strafe für unsere Sünden auf mich genommen, ich habe die einzige Sünde überwunden, die wir für uns selbst kreieren:

Unsere Idee der Trennung von Gott. Diese bescheuerte Überhöhung von Gott ist gleichzeitig die bescheuerte Tiefstapelei aus der unser Minderwertigkeitsgefühl entspringt.

Dieses Ungleichgewicht ist die einzige Sünde, die alle Projektionen und die gesamte Zerrissenheit erschafft.

Es ist das Einzige, was die Kirche und alle anderen Systeme am Laufen hält.

Ich bin nicht für alle deine Sünden gestorben.

Wie konntest du nur so einen Blödsinn denken?

Ich bin ja noch nicht einmal gestorben.

Ich habe das größte, vorstellbare Experiment meines Lebens gemacht:

Ich habe meinen Tod gewählt, um mein Leben jenseits des Körpers zu erfahren.

Du kannst jetzt gerne denken, dass ich verrückt sein muss.

Ich kann dir diesen Gedanken nicht übel nehmen.

Aber wenn du wüsstest, welche Freiheit jenseits deiner Vorstellungen und Urteile liegt, würdest du genau wie ich jedes Risiko in Kauf nehmen.

Mit meinem Ausstieg aus dem Drama wollte ich ein Zeichen setzen und der Menschheit das Wertvollste zurückgeben, das es gibt: sich selbst.

Meine Botschaft?

Sie wurde natürlich über die Jahre eingefärbt, verändert, verfälscht und manipuliert.

Sonst wären die Systeme ja schon damals in sich zusammen gebrochen.

Ich war der Prophet im eigenen Land, der nicht willkommen war und deshalb verfolgt wurde.

Nach meinem inszenierten Tod war es für mich unmöglich, in diesem Land, in dem ich gelehrt und gewirkt hatte, zu bleiben.

Daher beschloß ich, zurück zu meinen Wurzeln, zu meiner eigenen Lernstätte zu gehen:

Kaschmir – zu meiner Zeit ein buddhistisches Land.

Warum ich dir das erzähle?

Damit du mich nicht heiliger machst, als du es bereits bist.

Ich bin kein Halbgott.

Ich bin Gott.

Genau wie du.

Ich erzähle dir das aus einem einzigen Grund:

Damit du erkennst, dass Gott nicht außerhalb von dir ist.

Du bist in Gott und Gott ist in dir.

Und selbst wenn du denkst, dass es nur ein Gleichnis ist, ist es das beste Gleichnis, das ich jemals wählen kann:

Ich bin gestorben, um zu leben.

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2 Kommentare, sei der nächste!

  1. DANKE für die , in ,,dieser” Welt ungewöhnliche – ungeschminkte Klartext – Wahrheit .
    – ich meine , daß einige , durch solche offenen Sichtweisen
    Herz und Augen wieder öffnen Danke für Den Mut

  2. Hallo Stefan,

    “Ich bin Gott”

    fühlt sich für mich schlicht und einfach falsch an.
    Eine Gefahr die zur Selbstverherrlichung führen kann (Kirchen/Religion), wenn ich es falsch interpretiere/verstehe/fühle.

    Das ist mir zu gefährlich. Auch wenn ich spüre das mir das nicht passieren wird.

    Für mich war es eine Freude dann zu lesen:

    “Du bist in Gott und Gott ist in dir.”

    Da fühle ich mich sofort richtig mit.
    Es ist das was ich für mich erfahre.

    Das was du lebst/teilst ist für mich spürbar, einfach stimmig. Ich fühle mich absolut motiviert und beschenkt!

    Gut das du doch 😉 am Hautkongress von Philipp Domsch teilgenommen hast.

    Absolute spirituelle Bereicherung heute für MICH.

    Schön das es Dich gibt.

    Herzlichst Michaela

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