Bisher hat man mit deinen Gefühlen gespielt. Jetzt bist du dran.

Bisher hat man mit deinen Gefühlen gespielt. Jetzt bist du dran.

Mit Gefühlen spielt man nicht! Oder?

Zumindest hat man dir das dein ganzes Leben lang erzählt.

Man meinte damit: Mit den Gefühlen anderer spielt man nicht.

Man sagt zum Beispiel nicht “Ich liebe dich.”, wenn man es nicht so meint.

“Ich hasse dich!” durftest du aber auch nicht sagen. Selbst dann nicht, wenn es die Wahrheit war!

“Mit Gefühlen spielt man nicht!” haben diejenigen zu dir gesagt, die währenddessen mit deinen Gefühlen gespielt haben.

Wenn du traurig warst, haben sie dir gesagt: “Du brauchst doch nicht traurig sein!”

Wenn du wütend und verärgert warst, haben sie alles versucht, um dich zu besänftigen. Wenn das nicht gelang, haben sie deinen Ärger und deine Wut unterdrückt – mit Ablenkung und mit emotionaler oder körperlicher Gewalt.

Wenn du in deiner höchsten Freude warst, haben sie dich gezwungen, es anders zu tun oder frühzeitig damit aufzuhören – bevor du für dich entschieden hast, dass du aufhören willst.

Die Methoden sind so unterschiedlich und kreativ wie die Menschen selbst. Die Schwingung dahinter bleibt immer die gleiche:

So wie du jetzt gerade bist, bist du nicht richtig und ich erwarte andere Gefühle von dir.

Sie haben dich manipuliert, damit du deine Gefühle manipulierst.

Und jetzt wunderst du dich, warum diese Gefühle in scheinbar banalen Situationen nach oben kommen?

Mich wundert das überhaupt nicht.

Dein Leben war bisher eine einzige Gefühlsmanipulation.

Auch die Werbung spielt ständig mit deinen Gefühlen.

Entweder spielt sie mit deinen Ängsten und verspricht dir, dass du keine Ängste mehr haben wirst, wenn du machst, was sie dir sagt – in der Regel ein Produkt oder eine Dienstleistung kaufen.

Oder sie verspricht dir, dass du mit dem dann Erworbenen endlich für immer glücklich bist.

Und obwohl beides noch nie dauerhaft funktioniert hat, glaubst du der Werbung immer noch und kaufst weiter.

(Ja, selbst diejenigen, die dir ethisches Online-Business verkaufen, spielen mit deinen Gefühlen und versprechen dir das Blaue vom Himmel, das schon immer nur in dir ist.)

Wenn du selbst wieder mit deinen Gefühlen spielst, haben weder die Werbung, noch andere Menschen eine Chance damit zu spielen und dich zu manipulieren. Und natürlich haben auch die Politik und die Religion, die ebenfalls mit deinen Gefühlen spielen, keine Chance mehr bei dir. (Ja, auch die alternative Politik und die Spiritualität nicht mehr!)

In den Kursen über Manifestation ist immer von “Visualisierung” die Rede. Das Gesetz der Anziehung ist aber viel einfacher als das, was daraus gemacht wird:

Du fühlst dich angezogen, du kommst näher.

Du fühlst dich abgestoßen, du drehst dich um und gehst.

Das war’s! Das ist Manifestation in Reinstform.

Mehr ist da nicht und mehr musst du nicht können!

Aber genau das traust du dich nicht, weil man dir erzählt hat, dass du anständig sein und jeden respektieren musst und versuchst stattdessen durch “mentale Experimente” einem hypothetischen Ziel näher zu kommen.

Nein, du musst nicht alle respektieren und du musst auch nicht anständig sein. Das ist gar nicht möglich, weil du menschlich (=verschieden im Sinne deiner Vorlieben) bist und auch sein solltest.

Statt andere mit deinen Gefühlen spielen zu lassen, kannst du das ab sofort wieder selbst übernehmen:

1. Fühle deine Gefühle so wie sie sind

Du kannst dich zum Beispiel dazu entscheiden, die Angst, die du gerade fühlst, so lange zu fühlen, wie sie da sein will. Genauso kannst du die Wut, den Zweifel, den Hass und die Ohnmacht zu dir einladen, sie willkommen heißen, wie einen guten alten Freund: “Komm rein, setz dich hin, mach’s dir bequem, nimm dir ‘nen Keks und bleib so lange du willst.”

(Ich meine übrigens nicht deine Gefühle im Kopf, sondern die Körperempfindung, der du einen Namen gibst.)

Und nein, von dieser Übung gibt es kein Ende und kein Ziel. Wenn du diese Übung lange genug machst – das können Sekunden oder Jahre sein – verändert sich etwas in dir.

Etwas, worüber ich nicht schreiben oder sprechen kann. Etwas, das du nicht benennen kannst.

Du kommst dadurch näher zu deiner Quelle, näher zu dem, was du bist und du wirst merken, wenn es da ist.

Alles, was in meinem Leben gerade geschieht, hat sich nur aus dieser einen Übung entwickelt.

Alle anderen Übungen waren ganz nett, aber nicht essentiell und in vielen Fällen sogar überflüssig.

2. Erkenne die Virtualität deiner Gefühle

Die meisten deiner Gefühle sind ausgedacht und eingebildet. Ausgedacht von denen, die vor dir da waren. Eingebildet von dir, weil du ihnen geglaubt und vertraut hast.

Fast alle dieser programmierten Gefühle sind negativ ausgedachte Konsequenzen deines möglichen zukünftigen Handelns.

Dadurch hast du Ängste vor einer rein hypothetischen Zukunft, die so, wie du sie dir ausdenkst, nie eintritt und immer nur in deinem Kopf stattfindet.

Diese vorwiegend negative Programmierung kannst du nicht mit positiven Glaubenssätzen übermalen.

Deshalb funktioniert bei den meisten das Manifestieren nicht! Deine Grundschwingung kann sich nicht erhöhen, so lange du noch in jeder Zelle deines Körpers glaubst, dass deine Programmierung Recht hat.

Die einzige Möglichkeit, die ich bisher gefunden habe, meine negative Programmierung aufzulösen, war, indem ich meine negativen Glaubenssätze herausforderte und alle damit zusammenhängenden Gefühle so fühlte, wie sie tatsächlich waren, statt darüber nachzudenken.

Wenn mir meine Programmierung sagt: “Das darfst du nicht tun!” bin ich bereit zu testen, was passiert.

Erstens trittt selten ein, wovor mich mein Geist warnt.

Zweitens genügt es, alle Gefühle zu fühlen.

Das ist die Hauptaufgabe in deinem Leben.

Die Bereitschaft, alle deine Gefühle zu fühlen, ist deine Bereitschaft zu sterben. Wenn du diese Übung machst, übst du Sterben. Du bekommst durch diese Übung eine Vorahnung auf dein Leben nach dem körperlichen Tod.

3. Überprüfe deine Gefühle

Woher kommen sie?

Welche Gedanken haben sie ausgelöst?

Sind diese Gedanken mit Sicherheit wahr?

Oder ist es auch möglich, dass diese Gedanken unwahr sind?

4. Fühle bewusst deine höchstmögliche Freude

Fühle dich in deine höchste Freude. Heidi Marie Wellmann hat mir vor Jahren eine Übung gegeben, die ich interessant fand, aber gleichzeitig auch sehr verrückt, weil ich sie für mich nicht machbar hielt.

Sie hat mir eine Gefühlsspirale mit schönen Gefühlen gegeben. Ich konnte damit nichts anfangen. Erstens, weil ich aus der Lehre meines Lehrers ein Konzept machte und dachte, gute Gefühle brauch ich nicht. Zweitens, weil ich noch so negativ unterwegs war, dass ich gar nicht wusste, wie sich gute Gefühle anfühlen.

Diese Möglichkeit trat bei mir automatisch ein, nachdem ich bereit war, jedes Gefühl zu fühlen. Je mehr ich das getan habe, desto mehr kamen Gefühle zu mir, die ich gar nicht kannte. Plötzlich hatte ich während meines Trainings die größte Inspiration in meiner höchsten Freude.

Ich habe während meinen Trainingseinheiten minutenlang geweint und seit einigen Monaten vergeht kaum ein Tag, an dem ich keine Tränen in den Augen habe. Tränen der tiefen Berührung. Tränen der Freude. Tränen der Inspiration. Tränen des Lebens wegen.

Zum Beispiel bei diesem Song hier: https://www.youtube.com/watch?v=HeiZ_JJKMMQ

Du brauchst dazu aber keine Hilfsmittel. Du kannst auch einfach mal ganz bewusst dankbar und glücklich sein – einfach nur dafür, dass du leben darfst.

Ganz egal, wie du es machst und wie du mit deinen Gefühlen spielst:

Mach es ab sofort wieder selbst, statt andere mit deinen Gefühlen spielen zu lassen.

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