Mir ist kalt, zieh deine Jacke an.

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  1. hallo stefan … zuerst mal danke euch beiden für dieses gespräch …
    Dass kinder wissen was gut für sie ist zeigt uns ja das phänomen des plötzlichen kindstodes ! diese kinder kommen und sie gehen in dem für SIE stimmigen moment !
    Dass so ein geschehen vorallem für die eltern eine sehr schmerzvolle erfahrung sein kann heisst für mich nicht dass irgendetwas faslch gelaufen ist … es bedeutet nur dass ICH es gerne anders erlebt hätte …
    Dass ich … wenn ich wüsste wie man s verhindert alles erdenkliche tun würde um mein baby am leben zu erhalten bedeutet für mich nicht dass ich das tue weil ich weiss was für das kind gut ist … ich tue alles mir mögliche weil ich weiss was ICH gerne hätte … nämlich KEIN totes kind !
    Es geht nicht um richtig oder falsch für mich ! es geht mir in meinem leben darum das zu tun bzw. zu lassen was ich in MIR als stimmig erlebe und zuzulassen bereit bin … und dazu gehört für mich dem/der anderen sein/ihre INNERE stimmigkeit zu lassen …. auf der äusseren wirkungsebene ist das freie spiel der kräfte am walten … und da gibt unendliche möglichkeiten ….
    Auf der handlungsebene also kann das sehr wohl bedeuten dass ich das kind von der steckdose wegziehe … aber NICHT weil ich weiss dass das für das kind nicht gut ist sondern weil ich weiss dass ICH nicht erleben will dass das kind einen elektrischen schlag bekommt ….
    der unterschied liegt in meiner INNEREN haltung und nicht im eventuell gleichen äusseren tun … und aus meiner erfahrung fühlen die kinder den unterschied und fühlen sich zusätzlich zum eventuell nicht tun-können was sie wollen nicht auch noch inner-seelisch abgewertet und entmündigt
    so ein erwachsenen NEIN … weil ich angst habe … fühlt sich anders an als ein NEIN weil du … noch zu jung .. zu unvernünftig .. zu irgendwas bist um erkennen zu können was du wirklich wirklich willst !
    wenn ich weiss was ich will heisst das für mich nicht dass ich immer bekomme was ich will …
    doch dass das was IST immer stimmt … auch wenn ichs anders lieber hätte … war ist und so wie s ausschaut bleibt meine haltung zum leben !
    JA zum leben so wie s ist ! und es ist gut so … ein gut zu dem es kein gegensätzliches schlecht gibt … einfach gut … weil halt !
    und dieses JA sehe ich in den kindern vom ersten augenblick ihres daseins an … es ist nicht etwas was ihnen erst anerzogen werden muss …
    und dieses JA fühle ich in mir … und ich sitze seit einem völlig überraschendem schlaganfall … bei null schulmedizinisch diagnostizierten risikofaktoren … seit 4 jahren im rollstuhl !
    glücklich und lebensbejahend … ausser in momenten in denen es nicht so ist und ich mir meine seele zurück in den leib heule … denn das gibt s auch 😉
    alles liebe und danke für dieses interview christa

    1. Hallo Christa! Mein Name ist Loni und ich habe deinen Kommentar mit Gänsehaut gelesen. Er hat mir noch mal deutlich gemacht, wie es gemeint ist, denn es ist wirklich schwer zu verstehen bzw. besser : zu erfühlen, was IST und was ist Wunschdenken.
      Vielen Dank dafür, dass Du dich „gezeigt“ hast.

      1. liebe loni … deine antwort tut mir gut … denn in vielen vielen gesprächen hab ich erlebt dass weder verstanden noch gefühlt wird wie s von mir gemeint ist … abgelehnt zu werden .. wenn ich so bin und spreche wie s für mich stimmt .. ist nicht angenehm … auf grund eines nicht -verstehens und /oder missverstehens abgelehnt zu werden fühlt sich in mir noch schmwerzhafter an .. weiss auch nicht warum .. von dir fühle ich mich gesehen UND verstanden 🙂 das ist wunderschön für mich … DANKE … alles liebe christa

  2. Liebe Pia, iieber Stefan,
    im Nachhinein hab ich vieles „falsch“ gemacht und doch hab ich vieles „richtig“ gemacht. 🙂 Mein Kinder sind fast erwachsen und heute sagen sie mir oft: „Du Mama, ich glaub du hast mit uns ganz viel richtig gemacht. Ich will das später auch mal so machen wie du.“
    Im Grunde ist es so, dass ich heute weiß, immer wenn ich auf mein eigenes Gefühl gehört habe, war alles ok. Egal ob es um das schlafen, um das Imfen, um die Kindergartenzeit ging…..
    Eine Weile habe ich gedacht, ich hätte viel früher wieder arbeiten gehen, dauernd begegneten mir Frauen die ganz früh wieder arbeiten gingen. Ich hab das eine Weile geglaubt und irgendwann habe ich kapiert, das genau das meine Zeit zuhause richtig war. Denn es war mir immer wichtig das die Kinder wenigstens zuhause einen sicheren Ort haben, wo sie immer wissen dass sie aufgehoben und sicher sind. Dass sie so sein dürfen wie sie eben grade sind. Dass sie nicht geschimpft werden, wenn sie einen Bock gebaut haben…. Damit habe ich meinen Kindern ein gutes Grundvertrauen vermitteln können, dadurch war auch die Pubertät kein großartiges Problem.
    Ich hab dadurch viel Vertrauen in mein Leben gelernt, obwohl ich damals noch keine Ahnung von nix hatte. Das kann ich aber heute durchaus anerkennen. 🙂

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