Ich will ja nichts sagen, aber …

Ich will ja nichts sagen, aber ...

Auf deinem Weg in die Freiheit kommen erst eine Menge Kritiker vorbei.

Wenn du dich von denen verabschiedet hast, kommen die “konstruktiven” Kritiker vorbei.

Ganz zum Schluss kommen dann noch die nach dem Motto:

“Ich will ja nichts sagen, aber …”

Und warum sagst du dann was?

Das heutige Zitat gibt es in tausend Abwandlungen:

“Ich will mich ja nicht beschweren, aber …”

ist eine weitere prominente Version davon.

“Ich will dich nicht kritisieren, aber …” und

“Ich meine es nicht böse, aber …” sind weitere Varianten.

Gerade eben wollte ich einer Freundin schreiben.

Ich habe angefangen mit

“Ich will dich nicht stressen, aber …”

… und schon wusste ich, dass ich es nicht abschicken werde. Schließlich will ich sie ja nicht stressen.

Warum sollte ich ihr dann trotzdem schreiben?

Wenn ich das schon in der Einleitung als Entschuldigung schreiben muss, weiß ich doch bereits vorher, was ich damit bei ihr auslösen werde:

Ich werde sie stressen.

Und den ersten Satz verwende ich dann als Entschuldigung und Ausrede.

Wenn du etwas wirklich unbedingt sagen willst, dann sage etwas.

Wenn du dich beschweren willst, dann beschwere dich.

Wenn du jemanden stressen willst, dann stresse ihn.

Wenn du jemanden nicht stressen willst, dann stress ihn einfach nicht.

Wenn du jemandem etwas nicht antun willst, dann tu es ihm nicht an.

Auch schriftlich nicht.

Behalte es einfach für dich.

Dort ist es gut aufgehoben.

Und wenn du so vergesslich bist wie ich, dann ist es auch schnell wieder vergessen.

Wenn du dich länger erinnern kannst, ignoriere es trotzdem.

Wir sind so sehr darauf fixiert, das Haar in der Suppe der anderen zu finden, dass wir gar nicht realisieren, dass wir uns mit dem kompletten Kopf in unserer eigenen Suppe suhlen.

Deprogrammierung findet statt, wenn du das Haar in der Suppe der anderen ignorierst, während du deinen eigenen Kopf aus der Suppe ziehst.

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3 Kommentare, sei der nächste!

  1. Lieber stefan hm jetzt schreibe ich dir mal oder ich schreibe mal normaleweise bin ich daein feigwürstel und vielleicht hilfts den einen oder anderen keine ahnung ich lese und höre dich schon eine lange zeit und staune was sich da bei mir so tut mal bemerke ich na so ein scheiß mal kommt eingroßes ahhh ja eh klar mal versteh ich nicht da komm dann so einiges hoch bei mir und es tut was mit mir und es fällt mir auf das da eine menge von mir abgefallen ist ich klarer wacher und wesentlich gelassener geworden bin und wo ich vorher bammel hatte die nicht mehr da sind juhuuuu und dafür daaankeeee ichdir sehr denn da ist was berührt worden das sich schön lansam durchschält da fehlen mir die worte dazu bin neugierig was sich da noch tut bei mir tja und wenn ich mal schreibe dann ohne komma schreibhalt einfach hii das hätt ich mich früher nie getraut vielen dank für deine impulse und inspirationen mir tuts guuuttt in Liebe Silvia

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